50 Jahre Verbrecherjagd: Aktenzeichen XY ungelöst – Teil 2

Ein sportlicher Neuzugang

Der Wechsel zu Cerne wurde nicht überall positiv aufgenommen. Besonders im Vorfeld gab es viele Bedenken seitens der Zuschauer.
Kann er das?
Ist er nicht zu professionell?
Weiß er, dass das nicht die Sportschau ist?
Gerade die letzte Frage bringt einen zum Schmunzeln, aber man kann die Bedenken zum Teil nachvollziehen. Cerne ist charmant, keine Frage, und wirklich professionell. Wo Peters sich durch nette, aber völlig unpassende Pausen im Satz auszeichnete („Und nun… kommen… wir… zum nächsten… Fall.“) und sich die Zimmermanns mal gerne etwas verhaspelten, gibt es so etwas bei Cerne nicht. Von daher ging die Angst um, dass die Sendung zu glatt werden würde, der „Charme der alten Tage“ (der Autor dieser Zeilen ist wohl der Einzige, der die braunen Studiowände nicht wirklich prickelnd fand) verlorenginge. Doch der Neue belehrte die Kritiker eines Besseren: Charmant, souverän und fehlerlos führte er das fort, was drei Moderatoren vor ihm angefangen haben. Zimmermann persönlich hatte Cerne vorgeschlagen – er wird sich was dabei gedacht haben. Mit Cerne kam auch der ORF wieder und strahlte die Sendung wieder um 20.15 Uhr aus. Das hielt aber nur bis Mitte 2002, dann wurde die Sendung wieder in die Nacht verbannt. Im selben Jahr wurde der XY Preis ins Leben gerufen. Ausgezeichnet werden Menschen, die durch ihren Einsatz Straftaten verhinderten. Da mit dem Weggang Sabines auch die Aufnahmestudioleitung neu besetzt werden musste, entschied man sich für Alfred Hettmer. Sabine fungierte von da an als Produktionsleiterin. Mittlerweile wurde sie von Claus Legal abgelöst. Das Jahr der großen Veränderungen dürfte 2003 darstellen. Nicht nur zerstückelte man die Filmfälle durch Zeugeninterviews – eine Unsitte, die erst vor ein paar Jahren abgeschafft wurde – man rief auch eine neue Rubrik ins Leben: „XY Update“. Sofern es in schon ausgestrahlten Fällen neue Erkenntnisse gab, wurden sie erwähnt. Somit wurden die Zuschauer nicht nur auf dem Laufenden gehalten, der Fall wurde auch manchen wieder ins Gedächtnis gerufen bzw. wurden neue Zuschauer auf ihn aufmerksam. Dass diese Serie manche Personen so nervös werden lässt, dass die Polizei schon vor der Ausstrahlung Tatverdächtige festnehmen kann, konnte man im Juni 2003 erleben. In der Sendung wurde von einem Mord berichtet, bei dem zwei Verdächtige zuvor dank Hinweisen festgenommen werden konnten.
Ende des Jahres verabschiedeten sich nicht nur die Schweiz und die Spätsendung, sondern auch die Eurovisionsfanfare, denn XY war nicht mehr international. Österreich weg, Schweiz weg, Eurovisionssendung weg. Dennoch werden weiterhin Fälle aus diesen Ländern ab und an behandelt. Man ist ja nicht nachtragend. Ausgestrahlt wurde es nicht mehr freitags, sondern donnerstags.
2005 wurde die Sendungszahl erhöht – statt 10 gab es 12 Sendungen pro Jahr. Das hielt aber nicht allzu lange, denn drei Jahre später kehrte man zu den angestammten 10 Sendungen zurück, dafür mit einer längeren Laufzeit von 90 Minuten und mittwochs. Um die Verwirrung komplett zu machen, fuhr man ein Jahr später wieder hoch auf 12 Sendungen pro Jahr.
2007 gab es ein Wiedersehen mit Zimmermann, Sabine, Peters und den Schweizern Vetterli, Toenz und Schifferer anlässlich der 400. Sendung. Auffällig ist, dass die Österreicher fehlen. Und Zimmermann eiferte Prinzessin Beatrix der Niederlande nach, denn nicht nur sie trägt 40 Jahre lang dieselbe Frisur. 2009 verstarb der „Erfinder“ der Sendung und Gründer des Weißen Rings Eduard Zimmermann. Da man sich in der Sendung primär um Gewaltverbrechen kümmert, kamen Entführungen etwas kurz. Um auch diesen Opfern gerecht zu werden, produziert man seit 2011 je zwei Sondersendungen pro Jahr mit dem Titel Aktenzeichen XY… ungelöst – Spezial: Wo ist mein Kind?. Auch hier werden in Filmfällen die Geschehnisse rekonstruiert und anschließend gibt die Familie ein Interview im Studio. Der Erfolg gibt dem Format recht: Von mehr als 4.000 Fällen konnten 42% aufgeklärt werden.

Moderatoren

Eduard Zimmermann (1967 – 1997)
Sabine Zimmermann und Dr. Butz Peters (1997 – 2001)
Rudi Cerne (ab 2002)

Aufnahmestudios

Personenfahndungen und erste Zuschauerreaktionen wurden von den Co-Moderatoren vorgetragen. Aber neben München, Zürich und Wien gab es auch noch eher seltene Gäste. Berlin Ost, zum Beispiel oder gar die Niederlande.

Co-Moderatoren und Moderatoren der Aufnahmestudios:

Peter Hohl – München (1967 – 1979)
Johan van Minnen – Enschede (1969)
Werner Vetterli – Zürich (1969 – 1976)
Teddy Podgorsky – Wien (1968 – 1971)
Peter Nidetzky – Wien (1971 – 2002)
Konrad Toenz – Zürich (1976 – 1998)
Irene Campregher – München (1979 – 1987)
Sabine Zimmermann – München (1987 – 1997)
Annette Judt – Berlin (Ost) (1990 – 1991)
Stephan Schifferer – Zürich (1998 – 2003)
Alfred Hettmer – München (seit 2002)

Logos

Mit den Jahren verändert sich auch mal das Design des Sendungslogos. Erstrahlte es in den 70ern in modischem Beige, bekannte man in den 90ern Mut zur Farbe. Der letzte Wechsel erfolgte 2017.

Intro

Sechs verschiedene Anfangssequenzen beglückten den Zuschauer über die Jahre.
1967 – 1975
1975 – 1987
1987 – 1997
1997 – 2002
2002 – 2017
2017 – heute

Besondere Filmfälle

Ein Fall, der Zimmermann nie mehr losließ, war der Tod der Ursula Hermann. Selbst in seiner Biographie griff er dieses Thema auf und bat um Mithilfe. Es wurde sogar extra vom Verlag eine Hotline eingerichtet.

Die Bilanz meines Lebens ist geprägt von Höhen und Tiefen. Die größte Niederlage, die ich hinzunehmen hatte, ist der ungelöste Fall „Ursula Hermann“.
Eduard Zimmermann – Auch ich war ein Gauner, 2005

Der Fall wurde sogar zweimal in der Sendung aufgegriffen. Einmal 1982 und wieder 2002 als er zu Gast bei Cerne war. Mittlerweile ist der Fall gelöst, jedoch erlebte Zimmermann die Aufklärung nicht mehr.

Es freut mich, dass dieser Fall […] aufgeklärt wurde. Und als der Vati dann schon beerdigt war, habe ich ihm das Urteil ins Grab gesteckt.
Markus Lanz, 27.03.2013

Natascha Kampusch. Die Entführung bewegte nicht nur Österreich, sondern auch Deutschland. In mehreren XY-Sendungen berichtete man darüber und ihre Mutter war zu Gast in der Spezialsendung Wo ist mein Kind?.

Traurigerweise nutzten manche Menschen die Plattform, um sich wichtig zu machen. So kam es am 15.02.1991 zu einer Fahndung nach brutalen Sexualstraftätern, die jedoch im Sande verlief: Das Opfer hatte sich die Tat nur ausgedacht.

Da soll mal einer sagen, wir Deutschen würden unsere Vergangenheit nicht aufarbeiten. Am 11.01.1991 wurde nach Häftlingen eines Stasi-Gefängnisses gefragt, da man Missstände in der entsprechenden Anlage aufdecken wollte. Es ging um ein altes Haus, das als Gefängnis genutzt worden war und der Verdacht bestand, dass man zwecks Folter Rauchgas in die Zellen geleitet hatte. Aber auch Verbrechen aus der Nazi-Zeit wurden des Öfteren aufgegriffen.

Die Entführung und Ermordung der Bankiersgattin Maria Bögerl beschäftigte viele, auch die Redaktion, weshalb man ihr den drittlängsten Filmfall in der Sendungsgeschichte widmete: fast eine halbe Stunde. Es kamen Hunderte Hinweise; leider führte keiner von ihnen zum Mörder.

Der wohl aufwendigste Filmfall wurde am 07. August 2013 ausgestrahlt. Es ging um den spektakulären Bankeinbruch via eines Tunnels. Der 45m lange Tunnel wurde originalgetreu nachgebaut und der Film dauerte 30 Minuten und damit exakt 1:30 Minuten länger als der Fall Bögerl.

Und der längste Filmfall behandelte das Verschwinden von Madeleine McCann, die 2007 in Portugal vermisst gemeldet wurde. Der Film dauerte 45 Minuten.

XY-Mythen

Dies sind gewisse Eigenheiten, die man teils bis heute in den Filmfällen antrifft. So sind die Opfer bei den Kollegen/Untergebenen immer beliebt und wenn mal ein Fernseher läuft, dann ZDF. Suppe gab es auch regelmäßig bei einer Familie, erst seit ein paar Jahren wechselte man zu anderen Speisen. Hat wohl etwas mit dem Budget zu tun…
Ganz makaber ist die Song-Auswahl. So läuft „I Got You, Babe“, wenn der Mörder sich sein Opfer auf dem Straßenstrich sucht oder eine junge Frau hört „Happy Together“ ehe sie zerstückelt wird. Nicht zu toppen ist allerdings der Taxifahrer, der „Lass die Sonne in dein Herz“ im Radio hört, ehe er ein Messer statt die Sonne ins Herz bekommt.
Mein persönlicher Favorit ist allerdings die Bankkassiererin, die im Auto „I Don’t Like Mondays“ hört und kurz darauf in der Bankfiliale überfallen wird. Es war übrigens ein Montag.
Spätestens seit diesem Beitrag bin ich mir sicher, dass die Musikzusammenstellung kein Zufall ist.

Sprecher

Was wären die Filmfälle ohne die grandiosen Sprecher, die emotionslos von dem Tathergang berichten? Das soll nicht abwertend gemeint sein, immerhin geht es hier um ernste Fälle. Und genau diese Nüchternheit löst – gerade bei jüngeren Zuschauern – Gänsehaut aus. Man erinnere sich nur an den „Akazienweg“. In diesem Fall wurde von einem Doppelmörder berichtet. Sein Opfer flüchtet sich verzweifelt ins Haus und der Sprecher kommentiert: „Bis heute weiß man nicht, wer ihr die Tür aufmachte: Ihre Mutter oder ihr Mörder.“ (Unnötig zu erwähnen, dass der Autor danach eine Zeitlang schlecht schlief… Aber was tut man nicht alles für einen Artikel?). Isolde Thümmler sprach zum ersten Mal in der Juli-Sendung 1985 (vorher hatte sie in einigen Filmfällen Auftritte), beendete ihre Laufbahn aber leider 2005. Bisher sprach Wolfgang Grönebaum, der 1989 von Michael Brennicke abgelöst wurde. Dieser nahm sich eine kleine Auszeit 2003, spricht aber spricht aber seit 2006 wieder brav ins Mikrofon. Unterstützt wird er seit 2011 von Leon Rainer. Zwischenzeitlich war Joachim Höppner zu hören (von 2001 bis 2006).

Die besten Sprüche und etwas Aufklärung

Etwas Aufklärung tut immer Not und es ist erfreulich, dass in XY nie verurteilt wurde, sondern immer nur aufgezeigt, wenn nicht sogar nüchtern erklärt. Zimmermann berichtete auch von Fällen aus dem Homosexuellen- oder SM-Milieu und leitete es meist mit folgenden Worten ein: „Der nächste Fall führt uns in eine Welt, die den meisten von Ihnen fremd sein dürfte.“ Die fremden Welten wurden aber nicht immer bierernst präsentiert, so fragte er nach einem Mord im SM-Milieu: „Betriebsunfall oder Verbrechen?“ Zwar schaute man Anfang der 70er misstrauisch auf die Hippies, aber Zimmermann stellte schnell klar: „Nicht alle jungen Leute mit langen Haaren nehmen Drogen.“ Ein ganz besonderes Augenmerk legte Zimmermann auf das Thema Trampen. Fahren per Anhalter war und ist gefährlich und er wurde nie müde, dies zu erwähnen. „Frauen und Mädchen, die beim Heimfahren auf die verkehrte Fahrkarte setzen – den Daumen nämlich.“ Diese „gefährliche Unsitte“ bewog wohl auch den Macher des neuen Intros dazu, eine Anhalterin einzufügen.

„So, jetzt hab ich das kaputt gemacht, Entschuldigung. Der Umgang mit dem Telefon ist mir nicht immer gegeben. Kann ich vielleicht das Nächste dann haben?“
„Als ich diese Schale zum ersten Mal gesehen habe, habe ich sie für ein Küchengerät gehalten. Inzwischen weiß ich, dass sie aus einem Sex-Shop stammt…“
„Das pubertäre Verhalten heranwachsender Mädchen: Sie beginnen sich zu schminken, suchen Discotheken auf und versuchen, ein Statussymbol ganz besonderer Art vorzuweisen – einen Freund nämlich. Dabei entwickeln sie oft ein unglaubliches Selbstbewusstsein und sind dabei nicht wählerisch…“
„Ich kann in dieser Sendung ja nicht sagen: ‚So, und jetzt ein hübscher Mord… Das geht natürlich nicht.'“
„In unserer Nachrichtenkabine ist allerhand los, aber Sabine sortiert noch. Da kann ich inzwischen schon mal bei der neuen Internet-Station vorbeisurfen. “
„Die Frau zählte nicht zu den Sonntagskindern.“

Auszeichnungen

Gewonnen:
1977 – Bundesverdienstkreuz – Eduard Zimmermann
1986 – Bundesverdienstkreuz I. Klasse – Eduard Zimmermann
1997 – Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises – Eduard Zimmermann
2013 – Ehrenkriminalmarke vom Bund Deutscher Kriminalbeamter Bayern – Aktenzeichen XY

Ableger

Wo wir sonst mehr schlecht als recht US-Serien kopieren, wurden wir dieses mal kopiert – von jedem.

Niederlande Opsporing 1982
Vereintes Königreich Crime Watch U.K. 1985
Israel Crime Investigation 1986
Polen Magazyn Kryminalny 997 1986 (eingestellt)
Kanada America’s Most Wanted 1988
USA America’s Most Wanted 1988
Italien Chi l’ha visto 1989
Deutschland Kripo live 1990
Schweden Efterlyst 1990
Ungarn Az XY Akta Megoldatlan 1992
Deutschland Täter-Opfer-Polizei 1992
Irland Crimeline/Crimecall 1992/2005
Deutschland Fahndungsakte 1997 (eingestellt)
Deutschland Ungeklärte Morde – Dem Täter auf der Spur 2002
Deutschland Crime! – Der Justizreport 2004 (eingestellt)
Deutschland Kriminalreport 2008

Pannen

Trotz der langen Laufzeit gibt es erstaunlich wenige Pannen. Gut, die Sprecher verhaspeln sich mal, aber ein Berghoff’scher Klassiker, wie Beckers „WC-Turnier“ befindet sich nicht darunter. Ein Testbild aus Moskau (es wurde nicht nach Wien, sondern in die Sowjet-Union geschaltet) ist da schon das höchste der Gefühle. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass hier keine Lottozahlen verlesen werden. Dazu war Dagmar Berghoff nämlich nicht mehr in der Lage. Dieser kleine Patzer ist ganz nett: Wieder funktionierte eine Schaltung nicht diesmal Wien, kurz darauf wurde zu Sabine geschaltet, die davon nichts mitbekam und sich dann auch noch versprach. Anscheinend wurde Sabines Fahndungsaufruf zuvor aufgezeichnet, denn plötzlich hört man aus dem Off ihre Stimme, aber sie sitzt einfach nur da.
Die letzte bemerkenswerte Panne betrifft die Schweizer. Es wurde der falsche Ton eingespeist und man wurde Zeuge der Fußballübertragung (es fiel gerade ein Tor).

Buch

Sehr empfehlenswert ist Eduard Zimmermanns Biographie Auch ich war ein Gauner (riva Verlag, 2005). Neben einigen Infos über die Entstehung und den Werdegang von Aktenzeichen XY, schildert er auch sehr eindrucksvoll sein eigenes Leben, das spannender als mancher Film war. Leider findet man es kaum noch und wenn, dann zu horrenden Preisen. Mein Rat: öfter mal bei eBay vorbeischauen.
Einen ganz großen Bogen sollte man um folgendes Werk machen von Katrin Hampel Aktenzeichen XY… ungelöst – Die spektakulärsten Fälle des Eduard Zimmermann (BSV, 1997). Es gibt kaum nennenswerte Hintergrundinfos und es wird nur auf sehr wenige Fälle eingegangen. Dafür punktet es aber mit einer umfangreichen Kriminalstatistik, die jedoch die stilistischen Mängel nicht ausgleicht.
Lesenswert: Stefan Ummenhofer und Michael Thaidigsmann – Aktenzeichen XY … ungelöst – Kriminalität, Kontroverse, Kult (Romäus, 2004).

Dokus

Aktenzeichen XY – Die Dokumentation – Eine sehr gute halbstündige Dokumentation mit einem sehr innovativen Titel über die Sendung mit Interviews.
Markus Lanz nahm sich auch des Themas an und begrüßte in seinem Studio unter anderem Rudi Cerne, Konrad Toenz und Sabine Zimmermann. Nur die erste Dreiviertelstunde ist wirklich XY-relevant. Wer Angst vor peinlichen Fragen seitens Lanz hat, sei beruhigt, es hält sich in Grenzen.
Aktenzeichen XY – Ein Klassiker verfolgt seine Zuschauer – Eine nicht ganz so dolle Doku, die mehr die Zuschauer in den Mittelpunkt rückt. Aber es gibt ein paar nette Anekdoten von Sabine Zimmermann.

Es war mir früher gar nicht wirklich bewusst, dass es sich hierbei um reale Fälle handelt, bis ich eines Tages den Mörder raten wollte und mein Vater leicht verdutzt meinte: „Da gibt es keine Auflösung. Die haben den Mörder noch nicht.“
„Aber warum zeigen sie das dann?“
„Damit man ihn findet.“
Von da an sah ich die Serie mit anderen Augen. Und trotz der Angst, die ich früher immer empfand (der Weg ins Schlafzimmer kann so lang sein…), schaute ich es regelmäßig und sehe es auch noch heute. Denn hier weidet man sich nicht am Leid der Opfer oder Hinterbliebenen, auch wird nicht mit Tatortfotos geschockt. Man möchte helfen.

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Kilroy

Kilroy wäre gerne Mikrochirurg geworden, musste diesen Traum aber aufgeben. Nun ist er voll von unnützem Halbwissen und weiß nicht, wohin damit. Kilroy schreibt auch gerne, weshalb er sich hier austoben darf. Da er davon aber nicht leben kann, geht er auch noch einer bescheidenen Arbeit nach. Wenn er nicht gerade schreibt oder arbeitet, spielt er am PC oder verschlingt Unmengen an Büchern und Comics.

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