7 Dinge, die ihr nicht über Fallout wusstet

„Krieg, Krieg bleibt immer gleich (War, War never changes).“ Recht hatte er, der gute Ron Perlman. Seit 20 Jahren beglückt uns das postnukleare Rollenspiel, das nach wie vor Spieler in seinen Bann zieht. Dabei sind sowohl Setting als auch Ausgangslage eigentlich immer gleich: Im Jahre 2033 kam es zu einem Atomkrieg, was die Zerstörung der USA zur Folge hatte. Die Regierung hatte aber vorgesorgt und Vaults errichten lassen: unterirdische Schutzbunker. Das Leben in einem Vault war angenehm, aber eine Aufgabe zwingt uns in jedem Teil von Neuem aus der Schutzzone herauszutreten und auf eigene Faust ein verstrahltes, gefährliches Land zu erkunden. Dieser Start ist mittlerweile zu einem Markenzeichen der Reihe geworden, vergleichbar mit unserer Rolle als Gefangener in der The Elder Scrolls-Reihe. Wie folgende kleine Aufstellung beweist, wird man das Wasteland nie komplett erkunden. Es findet sich immer etwas Neues.

1. Friends

Die Schauspielerin Courtney Cox (Friends) arbeitete in den 80ern kurzzeitig bei Bethesda. Sie war Gastgeberin der Launch-Party von Fallout 3. Matthew Perry (Friends) ist ebenfalls ein großer Fallout-Fan, der gebeten wurde, die Synchronisation für den Charakter Benny (Fallout: New Vegas) zu übernehmen.

2. In Stein gemeißelt

Im New Vegas Boulder City Mahnmal sind etliche Namen eingraviert. Diese repräsentieren aber nicht die Entwickler, wie oft angenommen wird, sondern stellen Verbindungen zu den vorherigen Spielen dar. Zum Beispiel ist Roger Westin III der Enkel einer Figur, die in Fallout 2 einen Auftritt hatte.

3. Stimmarbeit

Zu Beginn von Fallout 3 spielt man ein Baby. Dessen Stimme stammt von Spieleregisseur Todd Howards Sohn Jake. Während einer Mission soll man Timmy Neusbaum zum Weinen bringen. Cullen Pagliarulo lieh ihm seine Stimme. Er ist der Sohn des Lead Designers Emil Pagliarulo. Kommt euch die Stimme des Robobrains bekannt vor? Kein Wunder, es handelt sich um Wil Wheaton, der als Kind die Rolle des Wesley Crusher aus Star Trek: The Next Generation spielte.

4. Whom the Bell Tolls

Schießt man mit dem Fat Man, ertönt eine Glocke. Dies ist die Kantinenglocke der Bethesda-Büros. Der Fat Man basiert auf einer Kernwaffe, der Davy Crockett M28 bzw. M29 (kaliberabhängig). Sie wurde in den 50er Jahren entwickelt, kam aber nie zum Einsatz. Die 7. US-Armee in Süddeutschland wurde mit Davy Crocketts ausgestattet.

5. Nukular

Die Autos „Atomic V8“ in der Spielwelt basieren auf dem Ford Nucleon, einem Fahrzeug, das einen Kernreaktor zwischen den Hinterrädern hatte und somit eine Strecke von bis zu 8.000 km zurücklegen konnte. Vorgestellt wurde es 1958, gebaut (bis auf ein kleines Modell) nie. Die Sicherheitsbedenken waren zu groß, da bei einer Explosion ganze Berge gesprengt werden könnten.
Gestorben ist die Idee allerdings nie, denn 2009 stellte Cadillac ein ähnliches Konzept vor, dem World Thorium Fuel Concept, augenzwinkernd WTF abgekürzt. 2011 wollten die Laser Power Systems ebenfalls ein Thorium-betriebenes Auto bauen, bei dem Plan blieb es aber auch.

6. OP an Dr. Schmitt

Für Fallout 3 war ein Mini-Spiel geplant, bei dem der Spieler sich operiert, um die Wunden zu heilen. Untermalt wurde das Spielchen von den Schmerzensschreien des Charakters. Letztendlich wurde es aber herausgenommen, weil es den Spielfluss verlangsamen würde (oder weil es einfach leicht ekelhaft gewesen wäre).

7. Kuhschubser

Schleicht man sich in Fallout 3 von hinten an ein Brahmin heran und drückt „Benutzen“, schubst man es um. Kurze Zeit später steht es dann wieder auf. Für diese Aktion werden ausgebildete Stunt-Brahmine verwendet, es werden also keine Tiere verletzt.

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Kilroy

Kilroy wäre gerne Mikrochirurg geworden, musste diesen Traum aber aufgeben. Nun ist er voll von unnützem Halbwissen und weiß nicht, wohin damit. Kilroy schreibt auch gerne, weshalb er sich hier austoben darf. Da er davon aber nicht leben kann, geht er auch noch einer bescheidenen Arbeit nach. Wenn er nicht gerade schreibt oder arbeitet, spielt er am PC oder verschlingt Unmengen an Büchern und Comics.

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