Death March to the Parallel World Rhapsody (Folge 5)

In Folge 5 unseres Death Marchs durch eine andere Welt geht es nach dem Sieg über den Dämonenkönig wieder ruhiger zu. Doch der Erwerb von neuen „Gütern“ sorgt für eine erfrischende Dynamik in Satous kleiner Gruppe und sorgt für Schwierigkeiten beim Schlafen.

Wer glaubte, mit Ende der letzten Folge würde die Serie mehr Action zeigen, der hat sich zunächst einmal geirrt. Wie zu Beginn erfreuen wir uns vor allem an kulinarischen Genüssen und schlendern durch die Stadt mit Satou und den Mädchen. Allerdings hat er seine Gruppe um zwei junge Damen erweitert: Arisa und Lulu. Die beiden Sklavenmädchen wecken Satous Beschützerinstinkt und wie wir erfahren versteht zumindest Arisa japanisch, was Satou natürlich neugierig macht. Doch zuerst soll natürlich der Hunger der ganzen Gruppe gesättigt werden und bei dieser Gelegenheit wird auch klar, wie unterschiedlich Satou seine Sklaven im Vergleich zu den normalen Standards dieser Welt behandelt. Nahrung bekommen diese normalerweise nur wenig und bei weitem nichts, was schmackhaft wäre. Es ist also kein Wunder, dass eine kleine Mahlzeit allen Mädchen ein lächeln ins Gesicht zaubert. Zurück in der Herberge muss Satou aber gleich mitbekommen, dass seine Demi-Sklaven weiterhin das Ziel von bösen Blicken und Diskriminierung sind. Doch schafft es Arisa mit ihrer „Überzeugungskraft“, zumindest einen Schlafplatz für Liza, Pochi und Tama zu organisieren.

Informatives Bettgespräch

Gemeinsam mit Lulu und Arisa begibt sich Satou schließlich auf das Zimmer und will sich schlafen legen, allerdings hatten sowohl Lulu als auch Arisa erwartet, eine andere Art von Schlaf mit ihm zu teilen und stellen sich auch dementsprechend zur Schau. Satou hat natürlich keine Hintergedanken solcher Art und klärt das Missverständnis schnell auf. Er hat keinerlei Verlangen an Kindern. Erleichtert legen sich schließlich alle schlafen, aber nur bis mitten in der Nacht Satou von Arisa geweckt wird, die sich auf ihm befindet und versucht, ihn zu verführen. Als er merkt, dass er von ihr beeinflusst wird, befiehlt er ihr den Zauber aufzulösen und fragt sie schließlich aus. Dabei wird klar, dass seine Vermutung richtig war, Arisa ist wirklich Japanerin, besser gesagt sie war eine und wurde in dieser Welt mit ihren Erinnerungen wiedergeboren. Wir erfahren auch ihre und Lulus Geschichte und eines wird klar, das Wissen aus unserer Welt kann gefährlich werden. Außerdem wird klar, dass Satou eine Anomalie zu den anderen Japanern in dieser Welt ist, da er weder wiedergeboren, noch als Held beschworen wurde. Dieses Geheimnis bleibt also weiterhin bestehen. Der nächste Tag sollte dann allerdings etwas kompliziert werden, als Zena plötzlich in Satous Zimmer kommt und Arisa in seinem Bett sieht. Nachdem er das Missverständnis mit wohl gewählten Worten und einer kleinen „Bestechung“ aufklärt zeigt er Zena weshalb er seine Sklaven anders behandelt als es gewöhnlich wäre: Er will nur das Lächeln auf ihren Gesichtern sehen. Nach dem Ending gibt es auch noch eine Szene mit einer anthropomorphen Ratte, die über einem in Lumpen gewickeltem Mädchen steht. Was es wohl mit ihr auf sich hat?!

Diese Folge ist wieder sehr viel ruhiger, dafür gibt es einiges an Informationen, auch weil mit Arisa eine zweite Japanerin in den Mittelpunkt rückt. Im Endeffekt ändert es zwar nichts daran, dass Satou eine Ausnahme ist, aber zumindest werden die vielen Anspielungen, die es bisher gab, bestätigt: Es gibt und gab Japaner in dieser Welt. Lulus Großmutter war sogar eine. Zwar gibt es weiterhin Fragen, doch damit sind zumindest ein paar Dinge geklärt. Was ich wieder schön finde, ist die Interaktion in der Gruppe. Es wird einmal mehr gezeigt, das Satou hier als Vater fungiert. Nicht als Liebhaber oder Bruder, sondern als derjenige, der dafür sorgt, dass es allen gut geht und aufpasst, dass ihnen nichts passiert. Das wird wunderbar am Ende der Folge gezeigt, als Satou sagt, so wie er die Sklaven behandelt sei es besser und dem Zuschauer werden nur die lachenden Gesichter der Mädchen gezeigt. Allerdings dürfte die Szene nach dem Ending bedeuten, dass Satous ruhige Tage bald vorbei sein dürften. Es wird also nicht langweilig.

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Hero Kage

Hero Kage ist Masterstudent im letzten Semester, arbeitet an seiner Masterarbeit und damit am Abschluss seines Ausbildungweges. In seiner Freizeit erholt er sich mit jedem Medium, das eine Geschichte bieten kann, die ihm gefällt. Dabei unterscheidet er nicht zwischen einzelnen Medien. Es geht ihm nur darum, besonders gut unterhalten zu werden. Zudem ist er auch noch passionierter Brett- & Kartenspieler und immer für ein neues Spiel zu begeistern.

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Ayres
Redakteur

Ohje, wenn ich das so lese, wird mir bewusst, dass ich den Anime vermutlich nach dieser Folge abgebrochen hätte.

„Gemeinsam mit Lulu und Arisa begibt sich Satou schließlich auf das Zimmer und will sich schlafen legen, allerdings hatten sowohl Lulu als auch Arisa erwartet, eine andere Art von Schlaf mit ihm zu teilen und stellen sich auch dementsprechend zur Schau. Satou hat natürlich keine Hintergedanken solcher Art und klärt das Missverständnis schnell auf. Er hat keinerlei Verlangen an Kindern.“

Finde ich bedenklich, dass diese Schwester- und Kleinmädchen-Fantasien bei so vielen Japanern so ausgeprägt ist. Oder es ist einfach eine Fantasie extremer Otakus…