The Art of Wolfenstein

Mit Wolfenstein: The New Order wurde ein neues Kapitel der Spiele-Reihe eingeläutet. Weg von stumpfer Ballerei und hanebüchener Story, hin zu dichter Erzählung. Vor allem bei der Gestaltung des virtuellen Regimes, haben sich MachineGames Mühe gegeben. War zuvor die Umgebung Mittel zum Zweck, steckten die Schweden viel Herzblut in den Aufbau und das Design. Vor allem bei Kleinigkeiten bewiesen sie viel Liebe zum Detail – und Humor.

Es mangelt nicht an Anspielungen auf andere Viedeospiele. Doom-Plüschfiguren, Gordon Freemans Brecheisen aus Half-Life, Nuka Cola, wohl direkt aus dem Ödland importiert, oder ein Wikingerhelm aus TES V: Skyrim.

Ein paar Regime-Schergen machen die Illusion noch nicht perfekt, aber Werbeplakate tragen zur Stimmung bei und lassen den Spieler tiefer in die abgründige Welt eintauchen.

Durch Fotos, Warnschilder, Verkaufsautomaten oder Zeitungen wird die Welt abgerundet.

Man durchwandert selten eine Welt, die so voll von Detailreichtum und „historischer“ Genauigkeit (es spielt in einer fiktiven Zukunft) ist. Spontan fallen mir nur zwei Serien ein, nämlich Fallout und BioShock.Deutschsprachige Spieler dürften etwas mehr Freude an der Welt haben, da die Plakate auch im Original in Deutsch sind und somit nicht für jeden verständlich.
Ich hatte viel Spaß beim Entdecken kleiner Anspielungen und verbrachte einige Zeit damit, die Schilder, Magazine und Zeitungsartikel zu lesen.

 

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Kilroy

Kilroy wäre gerne Mikrochirurg geworden, musste diesen Traum aber aufgeben. Nun ist er voll von unnützem Halbwissen und weiß nicht, wohin damit. Kilroy schreibt auch gerne, weshalb er sich hier austoben darf. Da er davon aber nicht leben kann, geht er auch noch einer bescheidenen Arbeit nach. Wenn er nicht gerade schreibt oder arbeitet, spielt er am PC oder verschlingt Unmengen an Büchern und Comics.

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